In Österreich wächst die Konkurrenz um qualifizierte Arbeitskräfte rasant – besonders in Branchen wie IT, Handwerk oder Gesundheitswesen. Laut einer Studie der Arbeitsmarktforschungsgesellschaft (AMS) 2023 suchen bereits über 60 % der Unternehmen gezielt nach Fachkräften, die sie nicht intern aufstocken können. Hier setzt die Plattform diese quelle an, die seit 2018 als zentraler Anlaufpunkt für Arbeitgeber:innen und Bewerber:innen fungiert. Ihr Ansatz kombiniert klassische Jobportale mit moderner Zielgruppenansprache, um die oft verzögerte und unpersönliche Suche nach passenden Kandidat:innen zu beschleunigen.
Ein zentraler Unterschied zur klassischen Stellenbörse liegt in der Fokussierung auf spezifische Zielgruppen. Während klassische Plattformen wie StepStone oder Indeed oft eine breite Masse an Bewerber:innen ansprechen, zielt diese quelle gezielt auf Berufseinsteiger:innen, Fachkräfte mit Migrationshintergrund und Quereinsteiger:innen ab. Laut einer Umfrage des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (2022) sind diese Gruppen besonders schwer zu erreichen – und genau hier setzt die Plattform an. Ihr Algorithmus analysiert nicht nur Qualifikationen, sondern auch berufliche Motivation und lokale Gegebenheiten, um passende Kandidat:innen schneller zu finden.
Besonders im Handwerk und in der IT-Branche hat sich die Plattform als Game-Changer erwiesen. Während im Handwerk laut einer Studie der Österreichischen Kammer für Arbeit (2023) nur etwa 30 % der offenen Stellen innerhalb von drei Monaten besetzt werden, schafft diese quelle in vielen Fällen eine Besetzung innerhalb von zwei Wochen. Ein Beispiel ist die Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Wien, wo die Plattform im vergangenen Jahr über 1.200 Stellen vermittelt hat – ein Erfolg, der auf die gezielte Ansprache von Bewerber:innen mit Praxiserfahrung zurückzuführen ist.
Doch der Erfolg hängt nicht nur von der Plattform ab, sondern auch von der Art und Weise, wie Arbeitgeber:innen mit ihr umgehen. Viele Unternehmen nutzen die Möglichkeit, nicht nur klassische Stellenausschreibungen zu veröffentlichen, sondern auch gezielt nach bestimmten Skills zu filtern. Laut einer Analyse der Plattform selbst nutzen bereits über 40 % der Nutzer:innen Filter wie „Sprachkenntnisse“, „Berufserfahrung in bestimmten Branchen“ oder „Ortsnahe Verfügbarkeit“. Dies reduziert nicht nur die Zahl der Bewerbungen, sondern auch die Zeit für die Auswahlprozesse.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Integration von Bewerbungsvideos und digitalen Assessments. Viele Arbeitgeber:innen berichten, dass diese Methode die Qualität der Bewerbungen deutlich erhöht. Laut einer Umfrage der Plattform selbst nutzen bereits 65 % der Unternehmen digitale Tests oder Videos, um Bewerber:innen schneller zu bewerten. Dies ist besonders in Branchen wie der IT oder im Gesundheitswesen relevant, wo schnelle Entscheidungen oft den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ausmachen.
Trotz dieser Erfolge gibt es auch Herausforderungen. Besonders in ländlichen Regionen ist die Reichweite der Plattform noch nicht so hoch wie in den Großstädten. Laut einer Studie des Statistikamtes Österreich (2023) sind nur etwa 25 % der offenen Stellen in ländlichen Gemeinden über diese quelle erreichbar. Hier könnte die Zusammenarbeit mit lokalen Berufsbildungszentren und Gewerkschaften helfen, die Plattform noch besser in den regionalen Kontext zu integrieren.
- Seit 2018 hat diese quelle über 500.000 Bewerbungen verarbeitet und rund 30.000 Stellen vermittelt.
- Im Jahr 2023 konnte die Plattform in 65 % der Fälle innerhalb von zwei Wochen eine Besetzung erreichen – ein Anstieg von 15 % gegenüber 2022.
- Besonders erfolgreich ist die Plattform bei der Vermittlung von Fachkräften mit Migrationshintergrund, die in 40 % der Fälle innerhalb von drei Monaten eine Stelle finden.
- Laut einer Umfrage nutzen bereits 70 % der Unternehmen digitale Bewerbungsverfahren über die Plattform.
- Die Plattform arbeitet mit über 1.500 Arbeitgeber:innen zusammen, darunter 500 mittelständische Unternehmen.
